Urologie in Deutschland
Die Lehre und Wissenschaft der Urologie umfasst die Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Krankheiten der harnbildenden und harnableitenden Organe. Hierzu gehören Niere, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre. Ebenso zählen Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane zu diesem Fachgebiet.
Die Urologie steht in enger Zusammenarbeit mit der Nephrologie (Nierenheilkunde), Allgemeinchirurgie und Gynäkologie (Frauenheilkunde). Die Kinderurologie bildet ein separates Fach, hier werden Fehlbildungen und Erkrankungen an Niere, Harnleiter, Harnblase und Genitalien von Neugeborenen und Kindern behandelt.
Die urologischen Krankheitsbilder reichen von Funktionsstörungen über akute Verletzungen und Entzündungen bis zu komplexen Fehlbildungen und Krebsleiden des Urogenitaltrakts (Harn- und Geschlechtsorgane). Das Prostata-, Penis- und Nierenzellkarzinom sind hier zu nennen wie auch sexuelle und hormonelle Störungen des Mannes, Erektionsstörungen, Hodenentzündung, aufsteigende Harnwegsentzündungen, Harninkontinenz in verschiedenen Formen, Blasenschwäche und Harnsteinerkrankungen.
Neurologische Störungen, psychischer Stress, hormonelle Störungen, Medikamentennebenwirkungen, erbliche Vorbelastungen und Verletzungen können die Ursachen dieser Erkrankungen sein.
Diagnoseverfahren und Therapieformen in der Urologie
Diagnoseverfahren der Urologie werden im Wesentlichen anhand von Leitsymptomen, die auf die Krankheit hinweisen, durchgeführt. Als diagnostische Maßnahmen werden Blut- und Urinanalyse, Röntgen, Endoskopie, Ultraschall, Biopsie und Operationen angewandt, um nur einige zu nennen.
Sowohl konservative als auch operative Heilmethoden sind Bestandteil der urologischen Therapie. Bei der urologischen Chirurgie sind besonders die minimal-invasiven Eingriffe zu nennen, die den Patienten schonen und seinen Heilungsprozess fördern. Im nicht-operativen Bereich wird zum Beispiel medikamentös oder radiologisch behandelt, etwa bei Tumorleiden.
Text erstellt und veröffentlicht von der Werbeagentur Büdingen am 08.07.2010
Eventuell gleichlautende Textpassagen sind rein zufällig und nicht gewollt.